Vergangene Veranstaltungen

Vortrag mit Diskussion: Fotoprojekt Eisenbahnstraße

Seniorenbüro Ost "Inge & Walter" Eisenbahnstraße 66, Leipzig

© Stella Weiß Mit der Fotoarbeit „Eisenbahnstraße“ dokumentiert die Fotografin Stella Weiß seit 2023 den Wandel des Viertels: steigende Mieten, Gentrifizierung und ein Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft und Lebenssituationen. Diese Ausstellung ist vom 14. bis 20. September von 10 bis 18 Uhr im Schaufenster des Seniorenbüros "Inge & Walter" zu sehen. Stella Weiß ist heute hier für Vortrag und Diskussion zu Gast und gibt einen tieferen Einblick in ihre Arbeit.

Orte der Arbeit in Heiterblick

Torgauer Straße 279, Parkplatz Leipzig

Ein interaktiver Rundgang durch Heiterblick lädt dazu ein, Arbeit gemeinsam aus neuen Blickwinkeln zu betrachten und miteinander ins Gespräch zu kommen. An verschiedenen Stationen beschäftigen wir uns mit Themen wie unsichtbare Care-Arbeit, Vertragsarbeit und Selbstständigkeit, Handwerksarbeit in verschiedenen Systemen, Arbeit im Kapitalismus, Arbeitskämpfen, Arbeit als Dienstleistung oder Arbeit als Zwang. Durch kurze Inputs, Audiobeiträge und interaktive Methoden tauchen wir gemeinsam in die Geschichten hinter diesen Arbeitswelten ein. In lockerer Atmosphäre eröffnen wir einen neuen Blick auf Heiterblick und auf ein Thema, zu dem alle etwas beitragen können. Der Rundgang ist nicht barrierearm. Die Austauschsprache ist Deutsch.Anmeldung: kontakt@bildungskollektiv-anecken.de

Hans Reimann „Ich habe extra nischt gelernt“

Pöge-Haus Hedwigstraße 20, Leipzig

© Foto: Harald Dzubilla_Wikimedia-Commons Die Veranstaltung stellt Leben und Werk des Humoristen und Satirikers Hans Reimann (1889–1969) vor, der im Leipziger Osten aufwuchs, und diskutiert seine Rolle während der NS-Zeit. Dieser verbrachte als Sohn eines Kohlenhändlers seine Kindheit in Leipzig-Neustadt in der Ludwigstraße 5. Er gab in den 1920er Jahren in Leipzig die satirische Zeitschrift „Der Drache“ heraus, gründete das politische Kabarett „Retorte“ und wurde durch die „Sächsischen Miniaturen“ bekannt, in denen er Geschichte und Alltag seiner Heimat in sächsischer Mundart darstellte. Kaum bekannt ist, dass von ihm der Roman „Die Feuerzangenbowle“ stammt, der dem Düsseldorfer Heinrich Spoerl zugeschrieben wird – eine Folge von Bedrohungslagen während der NS-Zeit. Die Leipziger Schauspielerin Steffi Böttger und der Leipziger Verleger Dr. Mark Lehmstedt stellen an diesem Abend die Biografie und das Schaffen von Hans Reimann unterhaltsam vor und erörtern eine bis heute andauernde Kontroverse um dessen Rolle im „Dritten Reich“. Eintritt: 8 € bis 15 € (nach Selbsteinschätzung)