Danny Wagner – Bredouille

FANG Studio Oststraße 6, Leipzig

Vernissage: FR 23.9. 19-19:30 Uhr Performance "Boat sketch 339" geöffnet: MI & FR 16-18 Uhr und nach Vereinbarung Wagner arbeitet an Themen, die sowohl unsere schnelllebige Gesellschaft, wie auchlanglebige geologische und politische Prozesse aufgreifen. Mit den beiden Werkgruppen"Hindukusch Mechanik" und “weird//eerie”, die visuell unterschiedlicher nicht seinkönnen, zeigt der Künstler in unterschiedlichen Techniken, wie zum einen das Schnelleverfällt, wenn man es nicht sammelt und konserviert und andererseits, wie Langlebigeswächst, aber in einem menschlichen Lebenszyklus nicht in seiner kompletten Dimensionbegreifbar ist. Die großformatigen, filigran gearbeiteten Grafitberge von "Hindukusch Mechanik"untersuchen die Verschiebungen und Überzeichnungen von geologischen und politischenÜberlagerungen am Beispiel des in Zentralasien liegenden Hindukusch Gebirges, welchesim Jahr um circa 1 Zentimeter wächst. Die kartografischen Zeichnungen lehnen sich anseismografische Linien an, die Schicht um Schicht verschmelzen und sich zwischenSpannung und Entladung abwechseln. In der Werkreihe “weird//eerie”, dessen Titel sich auf Mark Fishers Buch "The Weird andthe Eerie" bezieht und "Das Seltsame und das Gespenstische" bedeutet, wartet eine seit2017 wachsende chronikhafte Sammlung von Twitter-Tweets auf die BetrachterInnen. DasSchnelllebige überführt Wagner in die langlebigen Medien der Grafik, Malerei, Zeichnungund Illustration …

„The only self I have / series of daily self-portraits“ – – Zeichnungen der Künstlerin Ludovica Lombardi

Helmut Kohlektiv e. V. Kohlgartenstraße 51, Leipzig

Das Projekt der Künstlerin Ludovica Lombardi ist ein Kampf gegen Definitionen undgleichzeitig ein Versuch, sie zu finden: Was bedeutet es, eine Person zu sein? Was bedeutet esjung, alt, blond oder groß zu sein? Bin ich der Raum, den meine Haut umfasst oder existiereich auch noch an einem anderen Ort? Wer man selbst ist, hängt von dem Blickwinkel ab,davon wer fragt, von dem Augenblick, in dem diese Frage existiert und von den Koordinatenim Raum, die man selbst oder die Beobachtenden einnehmen. Um diese Fragen zu beantworten, zeichnet die Künstlerin in einem fortlaufenden, niemalsfertigen Experiment pro Tag ein Selbstporträt und teilt in ihnen das Einzige, was sie von sichselbst hat: ihre intimsten Momente und Gedanken, ihre Gefühle sowie ihren Körper und ihrGesicht. In der Hoffnung, aus sich selbst herauszufinden, gewährt sie den Besucher:innen inihrer Ausstellung im Helmut Einlass in ihre innersten Welten. Vernissage: FR 23.9. 20 Uhr geöffnet: immer freitags 20-24 Uhr

„Zeig mal her“ – eine partizipative Ausstellung von Schülerinnen und Schülern

Blauer Sand - Raum für Gemischtes Trinitatisstraße 9, Leipzig

Vernissage: MI 28.9. | 18 Uhr Finissage: MI 12.10. | 18 Uhr Die partizipative Ausstellung widmet sich Begegnungen mit einem Viertel: mit Menschen, Häusern und allem, was noch so dazu gehört. Interessierte ab 12 Jahren sind eingeladen, an Workshops teilzunehmen und das Viertel selbst künstlerisch zu erkunden Workshop 1 MI 21.9. | 12:30-15 Uhr „Urban Sketching – unterwegs mit dem Fineliner“ Beim heutigen Workshop widmen wir uns der Perspektive (von der "Renaissance" inspiriert). Nach einem kunsthistorischen Input und theoretisch-praktischen Hinweisen gehen wir ausgerüstet mit Klemmbrett, Zeichenpapier und Fineliner in das Viertel hinaus und untersuchen zeichnerisch, was "Perspektive" ausmacht. Die Ergebnisse werden die laufende Ausstellung im blauen Sand - Raum für Gemischtes ergänzen. Workshop 2 MI 5.10. | 12:30-15 Uhr „Who is who? – Gesichter eines Viertels – das grafische Portrait“  >> Ausgerüstet mit Klemmbrett, Zeichenpapier und Fineliner gehen wir in das Viertel hinaus und kommen ins Gespräch mit den hier lebenden Menschen. Wir porträtieren diese und halten ihre Erzählungen in kurzen Notizen fest. Die Ergebnisse werden die laufende Ausstellung im blauen Sand - Raum für …

„I put a spell on me – eine queere Selbstverzauberung“

Verein zur Förderung einer guten Sache e. V. Eisenbahnstraße 127, Leipzig

Geschichten von trans Personen werden für cis Personen erzählt – in Behandlungsräumen, Gutachten, vor Amtsgerichten, in öffentlichen und privaten Aufklärungsgesprächen. Was für trans Personen jenseits von Beweisen und Rechtfertigungen wichtig ist, bleibt unsichtbar. Was bedeutet es sich jeden Morgen und Abend eine Salbe aufzutragen, die einem die Haut weich macht und Po und Brüste wachsen lässt, aber zugleich auf lange Sicht die Möglichkeit nimmt, Kinder zu zeugen? Wie ist es, eine Frau zu sein, die nie ein Mädchen sein durfte? Wie lassen sich Namen feiern, die selbst gewählt sind? In 7 von modern Witchraft inspirierten Ritualen verarbeitet Fenja Malou Macievicz ihre Erfahrung als transfeminine Person und sucht dabei nach Symbolen und Akten, entgegen einer von Fremdbestimmung geprägten Lebensrealität. In der Ausstellung werden die einmalig und in geschlossenem Rahmen durchgeführten Hexenrituale veröffentlicht. geöffnet: 2.-8.10. jeweils 16-20 Uhr Ausstellungseröffnung: SO 2.10. | 18 Uhr für Rollstuhl zugänglich Performance und Konzept: Fenja Malou Macievicz Konzept und Kuration: Nuria Glasauer Kuration: Rebekka Heilig Video und Schnitt: Beau Maibaum Plakat: Nafas (@lovenrageillustrations) Dieses Projekt wurde gefördert aus Mitteln des Verfügungsfonds …

„?WHY BORDERS“ Doppelausstellung

Projektwohnung krudebude e.V. und Satellit Stannebeinplatz 13 und Dimpfelstraße 43, Leipzig

Mit “?WHY BORDERS - Kunst als Protest” zeigt die krudebude eine Doppelausstellung, die sich aus künstlerisch-aktivistischer Perspektive mit Grenzregimen in Europa und in Sachsen auseinandersetzt. Zu sehen sind Arbeiten von Mitgliedern des Kollektivs ?WHY|BORDERS, die - gespeist aus ihrer eigenen Fluchterfahrung - mit künstlerischen Mitteln gegen die Grenzpolitik der EU und die Situation in den sächsischen Lagern protestieren. An ihr Publikum richten sie eine einfache, aber konkrete Frage: Warum Grenzen? Gemeinsam mit den Künstler:innen und Aktivist:innen des Kollektivs fragt die Ausstellung, welche Bedeutung Kunst als Form und Möglichkeit des politischen Protests in diesem Kontext einnehmen kann. geöffnet: DO-FR | 18-21 Uhr SO | 16-19 Uhr Rahmenprogramm:8.10. | 16 Uhr | Pögehaus, Hedwigstraße 20Paneldiskussion mit Erfahrungsberichten über Grenzregime von Griechenland bis Sachsen mit anschließendem Filmscreening (Sprache: Englisch)U.a. mit Pawarna Amiri, Arash Hampay, Mohsen Farzi Zadeh, Nahid Akbari 15.10. | 16 Uhr | krudebude, Stannebeinplatz 13FLINTA*-Workshop mit Parwana Amiri, Nahid Akbari & Neda TorabiAnmeldung unter kontakt@krudebude.deNähere Infos unter www.krudebude.de

Synchronisation. Audiovisuelles Experiment

ZiMMT e. V. Torgauer Straße 80, Leipzig

Musiker*innen, visuelle Künstler*innen, Livestreaming und Publikum spielen in dieser zwei- bis dreistündigen Performance zusammen. Spiel, Pfiff, Pause, Spiel. Die Veranstaltung wird ebenfalls über den online Sender https://hitness.club übertragen. Organisiert wird das Ganze vom Hitness Club e.V., Sphere Radio und Wert Kollektiv.

?WHY BORDERS – Rahmenprogramm

Pöge-Haus Hedwigstraße 20, Leipzig

Paneldiskussion mit Erfahrungsberichten über Grenzregime von Griechenland bis Sachsen mit anschließendem Filmscreening (Sprache: Englisch)u.a. mit Pawarna Amiri, Arash Hampay, Mohsen Farz weitere Informationen zur Ausstellung: https://www.ostlichter-leipzig.de/index.php/veranstaltung/why-borders-doppelausstellung/

?WHY BORDERS – Rahmenprogramm

Projektwohnung krudebude e. V. Stannebeinplatz 13, Leipzig

FLINTA*-Workshop mit Parwana Amiri, Nahid Akbari & Neda TorabiAnmeldung unter kontakt@krudebude.deNähere Infos unter www.krudebude.de