Vergangene Veranstaltungen

Kufa Miteinander statt übereinander sprechen

Soziokulturelles Zentrum Mühlstraße 14 e. V. Mühlstraße 14, Leipzig

Der offene Workshop behandelt die Themen Flucht und Migration, wobei durch antirassistische Bildungsarbeit ein Perspektivwechsel und Dialog auf Augenhöhe stattfinden soll. Bei diesem offenen Workshop mit Kaffee und Kuchen können sich Menschen mit und ohne Fluchterfahrung begegnen. Mit einem spielerischen Quiz rund um die Themen Migration und Flucht sollen zuerst Vorurteile hinterfragt und Fakten nahegebracht werden. Zum Abschluss gibt es eine offene Gesprächsrunde, die mit Musik ihren Ausklang finden soll. Wir legen viel Wert auf ein respektvolles Miteinander und heißen alle Menschen Willkommen, die offen sind für neue Perspektiven! (ab 16 Jahre) Spende erbeten.

Lene Voigt „Ich weeß nich, mir isses so gomisch“

Pöge-Haus Hedwigstraße 20, Leipzig

Lene Voigt um 1910. Foto: Lene-Voigt-Gesellschaft-e.V., Wikimedia-Commons Die Veranstaltung stellt Leben und Werk der Humoristin Lene Voigt (1891–1962) vor, die im Leipziger Osten aufwuchs, und lässt ihre witzigsten Werke durch die Leipziger Schauspielerin Steffi Böttger lebendig werden. In der Ludwigstraße in Neustadt-Neuschönefeld wurde sie geboren und verbrachte hier ihre ersten Lebensjahre – und durch ihren stark sächselnden Vater, der ihr früh Gedichte von Goethe und Schiller vorlas, kam sie später auf die Idee, den „Erlkönig“, die „Bürgschaft“ und andere klassische Gedichte parodistisch ins Sächsische zu übersetzen. In den 1920er und frühen 1930er Jahren publizierte sie in zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften, bevor die Nazis ihre Werke wegen „Verschandelung der deutschen Klassiker“ verboten. Auch in der frühen DDR-Zeit war sie unerwünscht, weil man jegliches Sächseln in der Öffentlichkeit als Parodie auf SED-Chef Walter Ulbricht auffasste. Erst in den 1980er Jahren wurde ihr Werk wiederentdeckt, ihr Erbe wird heute in Leipzig vor allem von der Lene-Voigt-Gesellschaft und deren Lene-Voigt-Zentrum gepflegt. Eintritt: 10 €

Vortrag mit Diskussion: Fotoprojekt Eisenbahnstraße

Seniorenbüro Ost "Inge & Walter" Eisenbahnstraße 66, Leipzig

© Stella Weiß Mit der Fotoarbeit „Eisenbahnstraße“ dokumentiert die Fotografin Stella Weiß seit 2023 den Wandel des Viertels: steigende Mieten, Gentrifizierung und ein Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft und Lebenssituationen. Diese Ausstellung ist vom 14. bis 20. September von 10 bis 18 Uhr im Schaufenster des Seniorenbüros "Inge & Walter" zu sehen. Stella Weiß ist heute hier für Vortrag und Diskussion zu Gast und gibt einen tieferen Einblick in ihre Arbeit.