Vergangene Veranstaltungen

Orinoco Festival

Orinoco Bookstore Mariannenstraße 18, Leipzig

© Dagyeli Verlag Lesung und open mic Format im Orinoco Bookstore. → 17:30 Uhr Kuzey Topuz: Lesung und Gespräch„Dies ist eine Phantasietheorie. Dies ist eine Theorie über Phantasie.“ Ein Geruch von Aceton liegt in der Luft: Zwei junge Frauen mit einem Geheimnis auf der Suche in Istanbul nach einem verschwundenen Geschichtenerzähler, Verführer, Manipulator. Der Debütroman (2022) der Wahlleipzigerin Kuzey Topuz ist ein Irrgarten voller beschädigter Existenzen, Heldenkult, psychischer Gewalt und toxischer Männlichkeit. © Helen Nah → 19:30 Uhr Softly SpokenSoftly Spoken ist ein open mic Format moderiert von Spoken Word Performerin Helen Nah. Es geht darum möglichst vielen verschiedenen Stimmen Gehör und Raum zu geben, zusammenzukommen, zuzuhören, da zu sein und da sein zu dürfen. Im Mittelpunkt steht das Wort, die Sprache, oder, da das Orinoco ein internationaler Space ist, verschiedene Sprachen.

Offenes Atelier: Up we go and down we dive and up we go again.

Atelier für lyrische Zustandsarbeiten Zweinaundorfer Straße 62 (Zugang Atelier über den Ladeneingang), Leipzig

© Sinje Faby VG Bild-Kunst, Bonn 2025 Seit 2015 entsteht der Werkzyklus der Lindenvögel, filigraner Geschöpfe aus Lindenblüten, bildnerisch zum Leben erweckt mit Photogrammen, einer analogen Dunkelkammerarbeit. Sinje Faby arbeitet im Spannungsfeld zwischen Photographie und Poetographie. Sprachliche und organische Fundstücke sind die Ausgangspunkte für assoziative Bildgeschehen. Spendenglas für Kuchen. geöffnet: 20. September bis 4. Oktober, Freitag und Samstag von 16 bis 19 Uhr, Offenes Atelier am 28. September von 14 bis 19 Uhr

Historischer Rundgang über das Gelände der ehemaligen städtischen Arbeitsanstalt Riebeckstraße 63

ehem. Städtische Arbeitsanstalt Leipzig Riebeckstraße 63, Leipzig

© Initiative Riebeckstraße 63 Der historische Rundgang über das Gelände der ehemaligen Leipziger Arbeitsanstalt bietet einen Überblick über die 130-jährige Geschichte des Areals und fokussiert Begriffe wie Ausgrenzung, Arbeitszwang und Abweichung. Wir laden Interessierte dazu ein, sich mit der Geschichte des Ortes auseinanderzusetzen und mit uns über Brüche und Kontinuitäten ins Gespräch zu kommen. Seit 2019 beschäftigt sich die Initiative Riebeckstraße 63 mit dem Ort der ehemaligen Städtischen Arbeitsanstalt und ihrer Nachfolgeeinrichtungen. Wir setzen uns für ein aktives Erinnern an die Diskriminierung gesellschaftlicher Außenseiterinnen und Außenseiter ein.