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Ausstellung: Fotoprojekt Eisenbahnstraße

14. September | 10:00 20. September | 18:00

© Stella Weiß

Mit der Fotoarbeit „Eisenbahnstraße“ dokumentiert die Fotografin Stella Weiß seit 2023 den Wandel des Viertels: steigende Mieten, Gentrifizierung und ein Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft und Lebenssituationen.

Die Arbeit fragt, wie dokumentarische Fotografie urbane Widersprüche sichtbar machen kann, die medialer Berichterstattung und politischen Debatten oft entgehen. Dabei wird der Blick auf Lebensrealitäten abseits medialer Klischees gelegt.

Die fotografische Arbeit bricht mit dem medialen Bild. Der Fokus liegt bewusst nicht auf der lauten Hauptstraße, sondern konzentriert sich auf ruhige, bisweilen absurd anmutende Szenen, in denen die Widersprüche des Stadtteils sichtbar werden. Details und ruhige Portraits visualisieren die soziale und räumliche Entwicklung im Wandel und stellen dabei die Frage, wessen Geschichten im öffentlichen Bild eines Stadtteils sichtbar sind und wessen nicht.

Die Bilder werden im Schaufenster zu sehen sein (täglich 10-18 Uhr).

Im Rahmen der Ausstellung: Dienstag, 29. September, 14 bis 16 Uhr Vortrag mit Diskussion (ursprünglich für 15. September geplant).

Stella Weiß (*1995) lebt und arbeitet in Leipzig. Nach ihrem Bachelor in Forstwissenschaften studierte sie ab 2020 visual journalism and storytelling in Hannover. In ihrer fotografischen Arbeit verbindet sie umwelt- und soziokulturelle Themen. Ihre jüngsten Arbeiten widmen sich dabei vor allem dem Osten Deutschlands, zwischen Leipzig und Riesa. Sie arbeitet als freiberufliche Fotografin für Medien wie DIE ZEIT oder Der Spiegel. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im Museum der Bildenden Künste in Leipzig und im Rahmen der Triennale Expanded in Hamburg ausgestellt.

Seniorenbüro Ost „Inge & Walter“

Eisenbahnstraße 66
Leipzig, Deutschland
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