Siebzehn Minuten Leipzig يااt

Warte für Kultur und Debatte Torgauer Straße 80, Leipzig

Die beiden in Leipzig lebenden syrischen Lyriker Yamen Hussein und Xoşewîst lesen aus ihren aktuellen bei hochroth Leipzig bzw. hochroth München erschienenen Gedichtsammlungen "Siebzehn Minuten" und "Leipzig يااt" und diskutieren über das Leben und Schreiben.

Es moderiert: Anna Ritz

Yamen Hussein (geb. 1984 in Homs/Syrien), Autor und Journalist. Wegen seiner regimekritischen Artikel wurden die Sicherheitsbehörden auf ihn aufmerksam und er der Universität verwiesen. Später musste er das Land verlassen. Er ging über Libyen in die Türkei, von dort übersiedelte er 2014 als PEN-Stipendiat des Writers-in-Exile-Programms nach München.
Seit 2017 lebt und arbeitet er in Leipzig.

Xoşewîst (geb.1987 in Hasaka/Syrien), studierte Englische Literatur, Anglistik, International Forced Migration und Parlamentsfragen und Zivilgesellschaft an den Universitäten in Damaskus, Halle, Leipzig und Oxford. Xoşewîst ist Gründer und Geschäftsführer von DOZ e.V. (DOZ International) und lebt in Leipzig. „Leipzig يااt“ ist sein Debüt.

KulturCampen bei Lene

Lene-Voigt-Park Leipzig

KulturCampen bei Lene - Komm mit auf die Reise! In der Stadtnatur machen wir kleine (Kultur)Inseln erlebbar. Auf abgesteckten Räumen entdecken Besucher*Innen Musik, Tanz, Vorleser und Installationen auf Lichtinseln, können sich kreativ und beim Spiel ausprobieren, an Hörstationen verweilen und erleben wie vielfältig Kultur ist. KulturCampen ist eine Veranstaltung des MÜHLSTRASSE 14 e.V. in Kooperation mit TanzhausFolk e.V. Diese Veranstaltung ist gefördert vom Kulturamt Leipzig, im Rahmen des Stadtteilkulturfestivals OSTLichter. Euch erwarten:auf kleinen abgesteckten (Kultur-) inseln, auf unseren Bühnen & dem Sternenzelt ...MusikKinderbuchlesung mit LeseLust Leipzig e. V.Lesung: Martina Lisa WO WIR JETZT SIND :: Aufzeichnungen aus dem Lockdown https://martinalisa.de/Bal Folk TänzeSpiel & SpaßAktionenHörstationen: Erzähl mir Leipzig, Leipzig hört zu!GlücksradSpeis & Trank to go (Popcorn & Limo, Kaffee & Kuchen, internationale Speisen & Co.)Klanglabyrinth

Häusermeer – Gedichte von Passanten, Melodien aus den Kammern.

Café Mala Schulze-Delitzsch-Straße 19, Leipzig

An diesem Abend flirren Texte von Daniel Stojek und Maria Schüritz' Musik im Strudel der Stadt durchs Häusermeer. Urbane Miniaturen und Gedankenströme treffen auf Musik zwischen Soul, Lied und Chanson. Die beiden Leipziger treten an diesem Abend mit ihrem ersten gemeinsamen Programm auf die Bühne des Café Mala. Drumherum werden Häusermeer-Gedanken des Publikums gesammelt und zu einer musikalisch-textlichen Collage zusammengefügt. 2019 erschien Daniel Stojeks Langgedicht "Zeit der Falken" im Poesiealbum Neu zum Thema New York. Maria Schüritz‘ Album "Ich, dein Wahnsinn" mit soulinspirierten Liedern wurde 2019 für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Mehr über die Künstler:  www.maria-schueritz.de  www.facebook.com/danielstojekleipzig Bitte Plätze reservieren unter Mala-leipzig@posteo.de

Offene Bühne im Nachbarschaftsgarten

Nachbarschaftsgarten des Stadtteilprojekts Dresdner59 Dresdner Straße 59, Leipzig

Achtung! Diese Veranstaltung fällt leider aus! Die Offene Bühne bietet die Möglichkeit, sich einfach auszuprobieren und seine Talente mit anderen zu teilen: Egal ob Musik, Tanz, Comedy, Poesie, Zauberkunst oder Artistik - unsere Gartenbühne ist offen für verschiedene Darbietungsformen. Hier könnt ihr zuhören und zuschauen, die gemütliche Atmosphäre im Garten genießen oder selbst auf der Bühne aktiv werden. Die Offene Bühne ist für jeden offen - egal ob Laie oder Profi.Durchschnittlich kann die Bühne zwischen 10 und 20 Minuten bespielt werden. Wer einen Beitrag für die Offene Bühne plant, sollte sich vorab anmelden und uns am besten via Mail kontaktieren: stadtteilprojekt@dresdner59.de oder zusammenleben.dresdner59@gmail.com

„ihr habt ihn nicht umgewandelt. mit anderen Worten“ – der italienische Autor Nanni Balestrini und die Frage der Gewalt in der linken Szene

Pöge-Haus Hedwigstraße 20, Leipzig

Der Autor und Radioproduzent Clemens Böckmann präsentiert Einblicke in das Leben und die Werke von Nanni Balestrini, der in seinen Romanen und anderen Texten linke Bewegungen in Italien und die Frage nach der Zweckmäßigkeit, Definition und dem Sinn politischer Gewalt reflektiert. Nach dem Vortrag laden wir das Publikum dazu ein, Fragen zu stellen und ihre eigenen Gedanken bezüglich des Themenkomplexes und der Verbindung zu lokalen Begebenheiten zu äußern. Moderation: Chris Michalski und Martina Lisa (hochroth Leipzig) Nanni Balestrini (1935-2019) war ein italienischer Schriftsteller und ein radikaler politischer Aktivist. Er schrieb Lyrik und Romane und war auch als bildender Künstler aktiv. In den 1970er Jahren wurde er einem größeren Publikum durch den Roman „Wir wollen alles“ bekannt, in dem er die Auseinandersetzungen in der Automobilfabrik von FIAT beschreibt. Auch in den darauf folgenden Jahren blieben die sozialen Bewegungen der Zeit sein Thema. Zuletzt erschien von ihm der Roman „Sandokan“, in dem es um die Camorra geht. Clemens Böckmann studierte Sprache und Gestalt bei Oswald Egger an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel. Derzeit erforscht er die literarischen …

Wortbrücken – Eine Lesereihe mit vier schreibenden Seniorinnen

Stadtteilprojekt Dresdner59 Dresdner Straße 59, Leipzig

Der Reudnitzer Literaturkreis ist seit Langem fester und wichtiger Bestandteil der DRESDNER59 und ein wichtiger Ort der Vernetzung für literaturbegeisterte Senior/innen des Stadtteils. Vier Autorinnen dieses Kreises möchten im Wechsel ihre eigenen Texte zu unterschiedlichen Themen vorstellen. Was sie vereint, ist die Lust am Schreiben. “In uns selbst liegen die Sterne unseres Glücks” (H. Heine) - Dieses Zitat steht sinnbildlich dafür, wie die Seniorinnen insbesondere in Zeiten der Krise Kraft aus ihrer Kreativität schöpfen. Die Lesereihe soll dies dem Publikum zugänglich machen.Es lesen:Frau Helga Rahn (autobiographische Prosa und Gedichte)Frau Sina Shur (stellt eine ukrainische Literatin in eigener Übersetzung vor)Frau Christa Schlutt (Reiseskizzen)Frau Eva Lübbe (liest aus ihrem Buch "Leipzig im Gedicht") Der Eintritt ist frei, eine Spende willkommen.Anmeldung erbeten über stadtteilprojekt@dresdner59.de

Lostel-Fest

Lene-Voigt-Park Leipzig

Es ist an der Zeit, das Hostel zu feiern! Das Lostel wird ein Hostel mit Kulturbetrieb im Leipziger Osten. Wir wollen zu nachhaltigem, langsamen Tourismus anregen, der im Einklang mit der Nachbarschaft steht – mittels Kultur als verbindendem Element. Obwohl wir noch ohne Immobilie – also lost – sind, sollen schon schöne Dinge passieren. Und da haben wir uns was Feines überlegt: Entertainment: Yoga * Musik von Martin Beck (Singer-Songwriter) * Lesungen von Orinoco-Books * Downtempo von Lotta Love Austausch: Immobilien-Singlebörse * Visionen-Maschine * Pyjamas, Sticker, Quatsch Genuss: Kaffee, Limo, Pizza, Stullen, Bier Um die Ausbreitung des COVID-19-Virus zu vermeiden, ist die Beschränkung der Teilnehmenden auf 50 Personen zur gleichen Zeit Teil unseres Hygiene-Konzepts. Danke für Euer Verständnis und gegenseitige Rücksicht. Falls es regnet, schaut bitte auf unsere Webseite. Dann geben wir kurzfristig einen Plan B raus.

Fantasiereise für Kinder – Ferieneinstimmung

KunstWerk Leipzig Ludwigstraße 112, Leipzig

Zur Ferieneinstimmung gehen wir gemeinsam auf eine Fantasiereise, der ihr Lauschen könnt. Ihr braucht einfach nur zuzuhören. Im Anschuss könnt ihr noch Bilder zu der Geschichte malen und euren inneren Bildern Ausdruck mithilfe von Stiften und Kreiden geben. Bitte meldet euch vorweg an, da wir zur Zeit nur fünf Plätze in unserer Kreativwerkstatt haben. Für Kinder ab 6 Jahren. Anmeldungen bitte an info@kunstwerk-leipzig.de

die 90er Jahre und der Osten und was daraus wurde – Texte zu Gewalterfahrungen im Osten der 1990er Jahre

Die Autoren Micul Dejun und Daniel Schulz werden ihre Texte aus der von Matthias Jügler herausgegebenen Anthologie "WIR. GESTERN. HEUTE. HIER. Texte zum Wandel unserer politischen Werte" lesen, die im Herbst bei Piper erscheinen wird. Die zwei Texte untersuchen Gewalterfahrungen, die die Autoren im Osten von Deutschland in den 1990er Jahren gemacht haben, und ihre Auswirkungen. Im anschließenden Gespräch wollen wir mit den Autoren über ihre Texte und Erfahrungen reden und das Publikum einladen, Fragen zu stellen und/oder über eigene Erfahrungen zu berichten. Moderation: Chris Michalski und Martina Lisa (hochroth Leipzig) Micul Dejun ist freischaffender Autor, Lektor und Publizist. Seine Texte setzen sich mit dramatischen menschlichen Begegnungen und den Orten, an denen diese stattfinden, auseinander. Zuletzt erschienen: „Was an uns vorbeizieht. Notizen zwischen Beijing und Dunhuang“, hochroth Leipzig, 2018. Er lebt in Leipzig. Daniel Schulz wurde 1979 in Potsdam geboren. Er berichtete in der taz über Rechtsextremismus, Terrorismus und Datenschutz und war im Wochenendressort für die Titelgeschichten zuständig. Von 2010 bis 2014 leitete er das Gesellschaftsressort taz2/medien. Heute führt er zusammen mit Sabine Seifert das …