Meine Begegnung mit der Isolation. Bildhafte Worte oder poetische Bilder.

Blauer Sand - Raum für Gemischtes Trinitatisstraße 9, Leipzig

Eine Ausstellung über die Zeit der Quarantäne im Leipziger Osten.

Das Leben im Osten von Leipzig ist inter- und subkulturell, liebenswert chaotisch und nachbarschaftlich – mit einem Wort: bunt. Es ist aber auch arm, beengt und einsam. Leben hier ist genauso Hundekacke, Zerfall und Sanierung, echte Solidarität und wird immer teurer.

Wie in einem Kaleidoskop der Quarantäne-Zeit spiegelt sich im Schaufenster und Innenraum des „Blauen Sand“, einem neuen Kreativ- und Kunstraum im Viertel, abwechslungsreich vielfältig und bewegend das Leben innerhalb der sozialen Distanz und die je eigene Begegnung der Teilnehmenden aller Generationen mit der Isolation wider.

Liebesarten – Malerei & Musik von einer Seele

Locker & LOSE Josephinenstr. 12, Leipzig

Eine Mischung von Noten und Farben: kleine Ausstellung von Rabie Ismail mit improvisierter Musik auf der Geige, Akkordeon und Bratsche. Ausstellungseröffnung: 21.09. um 16 Uhr Besuchszeiten: MO-FR 9-19 Uhr, SA 9-16 Uhr Improvisierte Musik in der ersten Woche vom 21.9.-25.9. von 16-19 Uhr + am 26.09. von 13-16 Uhr

Ausstellung: Blumen und Landschaften in Aquarell von Astrid Homuth

Kinder- und Jugendkulturzentrum O.S.K.A.R. Gabelsbergerstraße 30, Leipzig

18:30 Uhr Eröffnung bei schönem Wetter im Freien (entfällt bei schlechtem Wetter) Besichtigung der Galerie in Kleingruppen zu folgenden Zeiten: 18:45 – 19.05 Uhr 19:10 - 19:30 Uhr 19:35 – 20:00 Uhr Weitere Besichtigungstermine nach Absprache. Unter Berücksichtigung des Corona-Hygienekonzeptes bitte nur mit Anmeldung per Tel. 0341 6865680 oder E-Mail: JKZ_OSKAR@t-online.de. Bitte Mund-Nasenschutz mitführen.

Ausstellung „Es wird alles immer gleich ein wenig anders, wenn man es malt…“

Ev.-Luth. Kirche zum Heiligen Kreuz Neustädter Markt 8, Leipzig

Mit dem Hesse-Zitat "Es wird alles immer gleich ein wenig anders, wenn man es malt...", wollen Anett Franke und Maximilian Schiesl ihren je individuellen Prozess in der Malerei vorstellen. Hermann Hesse ist hier eine Klammer, die beide in vielen Aspekten verbindet. Und doch kommt es zu sehr unterschiedlichen Interpretationen.

Malerei als Kunstform geht in dieser Ausstellung der spannenden Frage nach, wie wir unsere Welt formen, wie wir unsere Anschauungen begründen und warum wir doch immer wieder zusammenfinden müssen. Hermann Hesse war ein Meister in der literarischen Darstellung sehr individueller Lebenswege, die er zugleich auch immer an tieferen, geistigen Gesetzmäßigkeiten ausrichtete. Es ist kein Widerspruch, seinen eigenen Weg zu gehen und zugleich im Ganzen zu leben.

Wir laden die Besucher/innen herzlich ein zum Austausch und Kennenlernen.

Workshop – Heft zur Ausstellung „Meine Begegnung mit der Isolation. Bildhafte Worte oder poetische Bilder.“

Blauer Sand - Raum für Gemischtes Trinitatisstraße 9, Leipzig

Der Workshop zu der partizipativen Kunstausstellung bietet dir die Möglichkeit, selbst Teil der Ausstellung zu werden - natürlich nur, wenn du es möchtest. Ob du dich inspiriert von der Ausstellung für eine eigene Auseinandersetzung mit dem Thema der Isolation entscheidest, die Kopie eines der ausgestellten Werke, beispielsweise durch Collage weiter bearbeitest (dir aneignest) oder vorhandene Texte illustrierst – in diesem Workshop wollen wir uns über die eigenen Erfahrungen mit der Isolation austauschen und einen je nach Neigung eigenen künstlerischen Ausdruck dafür finden. Am Ende sollst du mindestens ein (mehr geht immer) kleines künstlerisches Werk im A5-Format erhalten. Geplant ist ein Kennenlernen in entspannter Atmosphäre, Austausch über die eigenen Erfahrungen in einer kleinen Gruppe, eine Führung durch die Ausstellung & viele Inputs & Zeit für das eigene kreative Schaffen. Der Workshop baut aufeinander auf, deshalb ist es ideal, wenn du an beiden Tagen teilnimmst. (Fr, 2.10. und Sa, 3.10. jeweils 14-19 Uhr) Das Angebot richtet sich an alle Menschen, die im Leipziger Osten leben und sich über ihre Erfahrungen mit der Quarantänezeit kreativ ausdrücken möchten. Bitte …

statt-Lichtfest des Kollektiv Utopische Tafel

Platz vor der Lukaskirche Lukasstraße, Leipzig

Das Kollektiv der Utopischen Tafel präsentiert Anwohner/innenund interessierten Akteur/innen das Konzept des statt-Lichtfest. Das Kollektiv will mit dem Konzept des statt-Lichtfest 2021 historische und zeitgenössische soziale Bewegungen reflektieren und präsentieren. Dafür sollen Festivaltage und eine Online-Plattform für selbstorganisiertes Erinnern und intergenerationelle Begegnung und Beteiligung etabliert werden. 15 Uhr - STÄNDE & AUSSTELLUNGEN von u.a.Das Japanische Haus, OSW - Offene Siebdruck Werkstatt - Leipzig, Pilotenküche17 Uhr - Friedensgebet und das Lichtfest (Live-Audio aus der Nikolaikirche) & Gespräche18:15 Uhr - Rede zur Demokratie (Live-Audio aus der Nikolaikirche) & Gespräche19 Uhr - Audiowalk "Keimzellen '89"20:30 Uhr - MUSIKALISCHE EINLAGE21:00 Uhr - EUROPÄISCHE HAUSVERSAMMLUNG

Jenseits der Ordnung

Anderer Kunstverein Elisabethstraße 17, Leipzig

Der Plattenbau prägt das Stadtbild ostdeutscher Ballungsräume. Leipzig ist da keine Ausnahme. Mehr als zwanzig Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner leben in einem Haus dieser Bauart. In der DDR war dieser Wohnraum begehrt. Heute hat die Platte einen eher zweifelhaften Ruf und bietet vor allem einkommensschwachen Haushalten Wohnraum. Vollkommen aus dem Blickfeld geraten umgibt er die Stadt fast ausnahmslos. Wer wohnt in diesem Mikrokosmos? Die Kinder erzählen von ihrer Umgebung und ihrem Alltag, sie erzählen, was sie verändern wollen, sie träumen davon, YouTube-Stars zu werden und wollen am liebsten Videospiele spielen. Am Ende verweigern sie aber auch die Aussage und quatschen Zeug nach, welches sie von ihren Eltern gehört haben. Was denken die Kinder wirklich? Am Ende muss man sich wohl damit abfinden, dass wir Einiges nicht erfahren werden. Wir stehen vor den Kindern wie der Hausvater vor Odradek, der für ihn ein Rätsel ist, das sich nicht auflösen lässt. Damit erzählt Jenseits der Ordnung viel über unser Unvermögen, das Andere zu verstehen, aber auch davon, dass Verstehen vielleicht nicht der einzige Zugang dazu ist. Hygienebedingungen: Eintritt …

Jenseits der Ordnung

Anderer Kunstverein Elisabethstraße 17, Leipzig

Der Plattenbau prägt das Stadtbild ostdeutscher Ballungsräume. Leipzig ist da keine Ausnahme. Mehr als zwanzig Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner leben in einem Haus dieser Bauart. In der DDR war dieser Wohnraum begehrt. Heute hat die Platte einen eher zweifelhaften Ruf und bietet vor allem einkommensschwachen Haushalten Wohnraum. Vollkommen aus dem Blickfeld geraten umgibt er die Stadt fast ausnahmslos. Wer wohnt in diesem Mikrokosmos? Die Kinder erzählen von ihrer Umgebung und ihrem Alltag, sie erzählen, was sie verändern wollen, sie träumen davon, YouTube-Stars zu werden und wollen am liebsten Videospiele spielen. Am Ende verweigern sie aber auch die Aussage und quatschen Zeug nach, welches sie von ihren Eltern gehört haben. Was denken die Kinder wirklich? Am Ende muss man sich wohl damit abfinden, dass wir Einiges nicht erfahren werden. Wir stehen vor den Kindern wie der Hausvater vor Odradek, der für ihn ein Rätsel ist, das sich nicht auflösen lässt. Damit erzählt Jenseits der Ordnung viel über unser Unvermögen, das Andere zu verstehen, aber auch davon, dass Verstehen vielleicht nicht der einzige Zugang dazu ist. Hygienebedingungen: Eintritt …

Universal

Stadtteilpark Rabet Konradstraße 26, Leipzig

- jeden Abend von 18 bis 21 Uhr - Künstlerische Ausstellung, bestehend aus Installationen und Gemälden, bei denen der Einsatz von Farbe und Licht ständig geometrische optische Illusionen erzeugt. Diese durchbrechen den Raum und eröffnen eine Vision der scheinbar unendlichen Möglichkeiten des Ortes. Je nach Art der Beleuchtung sind in diesem temporären Raum unterschiedliche Formen und Farben sichtbar, die zu einem Austausch von Illusionen einladen.