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„I put a spell on me – eine queere Selbstverzauberung“

2. Oktober | 18:00

Eröffnung der Ausstellung

Geschichten von trans Personen werden für cis Personen erzählt – in Behandlungsräumen, Gutachten, vor Amtsgerichten, in öffentlichen und privaten Aufklärungsgesprächen. Was für trans Personen jenseits von Beweisen und Rechtfertigungen wichtig ist, bleibt unsichtbar. Was bedeutet es sich jeden Morgen und Abend eine Salbe aufzutragen, die einem die Haut weich macht und Po und Brüste wachsen lässt, aber zugleich auf lange Sicht die Möglichkeit nimmt Kinder zu zeugen? Wie ist es eine Frau zu sein, die nie ein Mädchen sein durfte? Wie lassen sich Namen feiern, die selbst gewählt sind?

In 7 von modern Witchraft inspirierten Ritualen verarbeitet Fenja Malou Macievicz ihre Erfahrung als transfeminine Person und sucht dabei nach Symbolen und Akten, entgegen einer von Fremdbestimmung geprägten Lebensrealität. In der Ausstellung werden die einmalig und in geschlossenem Rahmen durchgeführten Hexenrituale veröffentlicht.

Performance und Konzept: Fenja Malou Macievicz

Konzept und Kuration: Nuria Glasauer

Kuration: Rebekka Heilig

Video und Schnitt: Beau Maibaum

Plakat: Nafas (@lovenrageillustrations)


Dieses Projekt wurde gefördert aus Mitteln des Verfügungsfonds Sozialer Zusammenhalt Kerngebiet Leipziger Osten, der OSTLichter, des Student_innenRats der Universität Leipzig und des StuRa HTWK Leipzig.

Verein zur Förderung einer guten Sache e. V.

Eisenbahnstraße 127
Leipzig, Deutschland