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Hans Reimann „Ich habe extra nischt gelernt“

23. September | 19:00 – 20:30

© Foto: Harald Dzubilla_Wikimedia-Commons

Die Veranstaltung stellt Leben und Werk des Humoristen und Satirikers Hans Reimann (1889–1969) vor, der im Leipziger Osten aufwuchs, und diskutiert seine Rolle während der NS-Zeit.

Dieser verbrachte als Sohn eines Kohlenhändlers seine Kindheit in Leipzig-Neustadt in der Ludwigstraße 5. Er gab in den 1920er Jahren in Leipzig die satirische Zeitschrift „Der Drache“ heraus, gründete das politische Kabarett „Retorte“ und wurde durch die „Sächsischen Miniaturen“ bekannt, in denen er Geschichte und Alltag seiner Heimat in sächsischer Mundart darstellte. Kaum bekannt ist, dass von ihm der Roman „Die Feuerzangenbowle“ stammt, der dem Düsseldorfer Heinrich Spoerl zugeschrieben wird – eine Folge von Bedrohungslagen während der NS-Zeit.

Die Leipziger Schauspielerin Steffi Böttger und der Leipziger Verleger Dr. Mark Lehmstedt stellen an diesem Abend die Biografie und das Schaffen von Hans Reimann unterhaltsam vor und erörtern eine bis heute andauernde Kontroverse um dessen Rolle im „Dritten Reich“.

Eintritt: 8 € bis 15 € (nach Selbsteinschätzung)

Dr. Uwe Krüger in Zusammenarbeit mit dem Pöge-Haus

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Pöge-Haus

Hedwigstraße 20
Leipzig, Deutschland