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Die Eisenbahnstraße in den letzten 500 Jahren: Ein historischer Stadtteil-Rundgang
26. September | 15:30 – 18:00

© Pöge-Haus
Der Rundgang nimmt die Gäste mit auf eine Zeitreise durch 500 Jahre Leipziger Osten und erzählt die faszinierende Geschichte einer Straße, die seit Jahrhunderten von Außenseitern, Pionieren, Widerstand und Wandel geprägt ist.
Die Eisenbahnstraße ist eine der bekanntesten Straßen Deutschlands – berühmt und berüchtigt als Ort der Gefahr und der Abweichung von der bürgerlichen Norm. Doch ihre Geschichte hat weit mehr zu bieten als die Medien-Schlagzeilen der letzten 15 Jahre.
Auf diesem spannenden Stadtteilrundgang begeben wir uns auf eine Zeitreise durch 500 Jahre Leipziger Osten: Was hatten Goethe und Napoleon hier zu suchen? Wer waren die „Rabet-Huren“? Wie entstand entlang der ersten deutschen Ferneisenbahn ein neues Stadtviertel? Wer stritt hier für Frauenrechte, wer baute hier Barrikaden gegen rechte Putschisten in der Weimarer Republik, wer bekämpfte hier die SED-Diktatur? Wir begegnen bekannten wie vergessenen Persönlichkeiten, überraschenden Ereignissen und den großen Umbrüchen der Geschichte im Kleinen.
Für alle, die Leipzig neu entdecken und hinter die Klischees einer der faszinierendsten Straßen der Stadt blicken möchten.
Anmeldung: kontakt@poege-haus.de
Eintritt: 6 bis 10 € (nach Selbsteinschätzung)
Treffpunkt und Start: Aldi, Konradstraße 27
